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Wie Kassel digitale Jugendbeteiligung erfolgreich gemacht hat – mit TEDME als Wahlplattform

Jugendgremium Kassel Wahl mit TEDME

Wenn Kommunen junge Menschen in Entscheidungen einbinden wollen, brauchen sie mehr als gute Absichten: Sie benötigen Strukturen, Beteiligungsformate und Tools, die den Lebensrealitäten Jugendlicher entsprechen. Die Stadt Kassel hat das erkannt und gehandelt – und mit TEDME als Wahlplattform die erste Wahl zum neuen Jugendgremium vollständig digital durchgeführt. Das Ergebnis: Ein gewähltes Jugendgremium, zufriedene Organisatoren und ein starker Impuls für digitale Mitbestimmung in der kommunalen Praxis.

Die Ausgangslage: Ein neues Jugendgremium für Kassel

Die Stadt Kassel wollte ein klares Zeichen für Jugendbeteiligung setzen – mit einem neu geschaffenen Gremium, das Jugendlichen eine Stimme in politischen und städtischen Prozessen gibt. Die Idee: 29 Sitze, verteilt auf sechs geografische Wahlbereiche, besetzt durch demokratische Wahl.

18.321 Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren waren wahlberechtigt. Schnell war klar: Die klassische Urnenwahl passt nicht zur Zielgruppe – und auch organisatorisch wäre das aufwendig, teuer und schwer skalierbar gewesen.

Die Herausforderung: Digitale Wahl, aber sicher und barrierefrei

Die Anforderungen an eine digitale Lösung waren hoch:

  • Datenschutzkonforme und manipulationssichere Wahlplattform
  • Keine App-Pflicht oder technisches Vorwissen nötig
  • Mobile Nutzung über Smartphone, Tablet oder PC
  • Einfache Zugangsmöglichkeiten
  • Auswertung in Echtzeit, rechtssicher dokumentiert

Das Ziel der Organisatoren war es, junge Menschen unkompliziert zum Mitmachen zu bewegen – ohne Medienbrüche oder komplexe Technik.

Copyright: Stadt Kassel; Andreas Weber

Die Lösung: TEDME als digitale Wahlplattform

TEDME war für die Stadt Kassel die optimale Lösung und so wurde die Wahl vom 3. bis 9. Februar 2025 vollständig online durchgeführt. Der Zugang erfolgte über offiziell gedruckte Wahlunterlagen. Produziert von der offiziellen Druckerei, die regular für Kommunen Wahlunterlagen druckt, wurden diese mit dem jeweiligen QR-Code für den Wahlbezirk hergestellt. Folglich gab es gab sechs QR-Codes für die sechs Wahlbezirke. Mit dem QR-Code für die Wähler befand sich in dem individuellen Anschreiben die PIN-Nummer, das bedeutet der Token, für den jeweiligen Wähler. Kurzum: Sie erhielten eine postalische Benachrichtigung mit einem QR-Code, den sie scannen und anschließend mit Eingabe des individuellen Pins den Wahlschein auf der Wahlplattform digital ausfüllen und absenden konnten.

Die wichtigsten Vorteile für die Stadt:

Null Papierkram: Keine Stimmzettel, keine Auszählfehler, kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand.

Sichere Authentifizierung: Jeder Wahlberechtigte erhielt individuelle Zugangsdaten – kein Missbrauch, keine Mehrfachstimmen.

Intuitive Bedienung: Die Wahloberfläche war in wenigen Sekunden erklärt – keine Hürden für Wahleinsteiger.

Echtzeit-Auswertung: Ergebnisse standen sofort nach Ende der Wahl zur Verfügung.

Die Ergebnisse: 

  • 46 Kandidaten
  • 26 gewählte Mitglieder
  • 0 ungültige Stimmen – ein starker Beweis für die Systemstabilität

Das neu gewählte Jugendgremium startete direkt in seine erste Legislaturperiode und wird künftig Ideen, Impulse und Perspektiven der Kasseler Jugend in politische Prozesse einbringen.

„Ein bedeutender Schritt für noch mehr politische Mitbestimmung junger Menschen in unserer Stadt. Nach fast zehn Jahren von der ersten Idee bis zur Umsetzung ist es großartig zu sehen, wie engagiert alle dabei sind. Diese Stimmen werden Kassel bereichern.“
– Oberbürgermeister Sven Schoeller und Nicole Maisch, Bürgermeisterin und Jugenddezernentin der Stadt Kassel.

„Der digitale Wahlkampf ist eine tolle Chance, Jugendliche direkt und auf unkomplizierte Weise anzusprechen.“
– Christoph Gottmann, pädagogischer Begleiter des Jugendgremiums

Jugendgremium Kassel Wahl mit TEDME

Copyright: Stadt Kassel; Andreas Weber

Konstituierende Sitzung Jugendgremium – Das Jugendgremium mit Oberbürgermeister Dr. Sven Schoeller (Bildmitte oben) und Bürgermeisterin Nicole Maisch (rechts darunter)

> Mehr Infos zum Jugendgremium Kassel: https://www.kassel.de/jugendgremium/index.php 

Fazit für Kommunen: Digitale Beteiligung ist machbar – mit der Wahlplattform von TEDME

Die Stadt Kassel hat gezeigt, wie digitale Jugendbeteiligung konkret, pragmatisch und sicher umgesetzt werden kann. Und die Wahlplattform von TEDME bietet Kommunen ein erprobtes System, das sich individuell an lokale Anforderungen anpassen lässt – von Jugendgremien über Schülerräte bis zu Bürgerräten oder Stadtteilabstimmungen.

Was TEDME Kommunen und anderen Wahl-Organisatoren bietet:

  • DSGVO-konforme digitale Abstimmungen
  • Niedrigschwelliger Zugang für alle Zielgruppen
  • Integration in bestehende Verwaltungsprozesse
  • Reduzierter Aufwand für Organisation und Auswertung
  • Echtzeit-Transparenz und Vertrauen

In 4 Schritten zur Online-Wahl:

  1. Wahlbenachrichtigung per Post versenden bzw. erhalten
  2. QR-Code scannen
  3. PIN eingeben
  4. Stimmzettel online ausfüllen
Wahlschritte bei TEDME

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